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©Günter Klein-Katthöfer
Wassersparen ...

... am WC:

Reduzierung der Spülwassermenge von 9 Liter auf 6 oder 4,5 Liter Spülvolumen. Die meisten neueren Toiletten sind für eine Spülwassermenge von 6 Litern zugelassen und sichern somit jederzeit die volle Funktionsfähigkeit dergleichen.
Für's "kleine Geschäft" ist eine noch geringere Spülwassermenge (1,5 bis 3 Liter) meist ausreichend. Somit bieten sich Spülsysteme mit Rückstellung oder 2-Mengen-Spülung an. Namhafte Hersteller von Spülkästen bieten meist kostengünstige Umrüstsätze für ihre älteren Spülkästen an. Bei neueren Spülkästen besteht oft die Mölichkeit, den Spülwasserstand einfach durch Neueinstellung des Schwimmerventils zu minimieren.

Vor eigenen Umrüstungen sei hier dringend gewarnt, da dieses einen unerlaubten Eingriff in die Bauartzulassung des Spülkastens bedeuten würde und dadurch ggf. Sicherheitseinrichtungen außerkraftgesetzt werden könnten.

Abschließend ist immer zu berücksichtigen, dass der Zustand und die Dimensionierung der vorhandenen Abwasserleitung bei jeder geplanten Wassersparmaßnahme Berücksichtigung finden muss. Wir helfen Ihnen gerne weiter.


... am Waschbecken:

Nur selten wird am Waschbecken eine Auslaufwassermenge von mehr als 3 Liter pro Minute benötigt. Auslaufwassermengen vom 15 Liter oder mehr sollten der Vergangenheit angehören.

Eine Reduzierung des Wasserdurchsatzes an den Eckregulierventilchen (unter dem Waschbecken) oder der Austausch des vorhandenen Luftsprudlers / Perlators (Sieb am Wasserauslauf) gegen einen fließdruckunabhängigen Sparperlatorsorgen für eine Reduzierung der Auslaufwassermenge.

Generell sollte immer z.B. beim Zähne putzen der Wasserhahn zwischendurch geschlossen werden. Mischarmaturen welche sich automatisch öffnen, sobald sich eine Hand unter den Auslauf befindet und sich sofort wieder schließen, wenn sich diese Hand wieder entfernt, können das ungenutzte wegfließen von Wasser verhindern.


... an der Dusche:

Auch hier kann Wasser gespart werden. Durch spezielle kostengünstige Duschköpfe, die einen Vollen Wasserstrahl suggerieren, aber deutlich weniger Wasser durch den Duschkopf lassen, wird das Duschen zu einem kostengünstigeren Erlebniss.

Duscharmaturen, die thermostatisch arbeiten, sorgen für ein schnelles Erreichen und konstandhalten der gewünschten Duschtemperatur. Dieses Spart zusätzlich Wasser und Energie und sorgt gleichzeitig für einen enormen Komfortgewinn beim Duschen.


... an der Badewanne:

Baden bedeutet einen um 3-4-fach höheren Wasserverbrauch gegenüber dem Duschen. Eine Energie- und Wasserersparniss kann sich ergeben für eine gut isoliert eingebaute Badewanne, da hier weniger warmes Wasser während des Badevorgags nachgefüllt werden muss. Für die Handbrause an der Badewannenarmatur gillt das gleiche wie für die Dusche.


... an der Wasch-/Spülmaschine:

Möglichst mit Wassersparprogrammen bei niedrigen Temperaturen waschen und spülen.

Bei Spülmaschinen besteht die Möglichkeit der Energieeinsparung durch den Anschluß des Zulaufsclauches an den Warmwasseranschluß. Dadurch wird beim Befüllen der Maschine gleich vorgewärmtes, heißes Wasser in die Spülmaschine gefüllt. Dieses warme Wasser wurde vorher meist mit günstigerem Gas oder Öl auf Temperatur gebracht und nicht erst in der Spülmaschine mit deutlich teurerem Strom. Nebenbei reduziert sich die Laufzeit der Spülprogramme meist deutlich. Zu beachten ist hier, dass der Spülmaschinenhersteller eine Zulauftemperatur von mind. 60C freigegeben hat (siehe Technische Daten der Spülmaschine). In den letzten 10-15 Jahren haben fast alle Namhaften Spülmaschinenhersteller diese Voraussetzung jedoch geschaffen.